Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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Das Lernen und das ‚Heute‘ stehen im Mittelpunkt

Ist Ihnen eine dieser Empfindungen vertraut?

  • Freudlosigkeit, sich zurückziehen vom Geschehen, der Austausch mit Anderen fällt zunehmend schwerer? In solchen Fällen sprechen Fachleute von einer Depression;
  • Herzrasen, sobald Sie sich in einem Raum eingeschlossen fühlen und das Gefühl haben, ihn nicht jederzeit nach freiem Willen verlassen zu können? In diesem Fall sprechen Fachleute von einer Klaustrophobie.
  • Der gute Vorsatz zum Jahresende, wenn Sie sich zum wiederholten Male vornehmen, endlich das Rauchen aufzugeben oder eine andere Gewohnheit, die zur Sucht geworden ist?

Dies sind nur einige wenige Beispiele, im Rahmen derer eine kognitive Verhaltenstherapie angemessen sein kann, um dysfunktionale Bewältigungsmuster in funktionale umzuwandeln. Das Ziel der Verhaltenstherapie ist es, die positiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, die Sie in sich tragen, zu kräftigen, die Wahrnehmung Ihres Umfeldes in eine andere Richtung zu lenken und so neue Gestaltungsspielräume für Ihre soziale Interaktion zu schaffen.

In der Wissenschaft spricht man auch von dysfunktionalen Bewältigungsmustern, wenn Menschen sich aus einem vermeintlich verständnislosen Umfeld noch stärker in sich selbst zurückziehen, wenn sie versuchen, ihrer Ängste Herr zu werden, indem sie angstbesetzte Situationen meiden oder wenn sie im Fall der Sucht mithilfe des suchtauslösenden Mittels der Gegenwart zu entfliehen suchen.  Die Verhaltenstherapie als klinisch-psychologischer Heilansatz arbeitet mit einer Vielzahl spezifischer Techniken und   Behandlungsmaßnahmen.