Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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Strukturierte Humanität

Sigma-Zentrum TherapeutikumMenschlichkeit, medizinische Kompetenz und ein ganzheitliches Therapiekonzept – diese Werte bestimmen das Konzept unserer psychiatrischen, psychotherapeutischen und psychosomatischen Behandlungen. Auf der Basis der Schulmedizin und leitliniengerechter Therapien einerseits sowie der Integration ergänzender Behandlungsangebote andererseits bilden unsere Mitarbeiter in Medizin, Psychologie, Fachtherapie und Pflege eine leistungsfähige Klinikgemeinschaft.

Dem Behandlungskonzept liegt die ganzheitliche Betrachtung des Menschen in einem kybernetischen Wechselspiel von fünf Dimensionen zugrunde. In Verbindung mit evidenzbasierter klinischer Praxis entstand das Σ Sigma-Konzept (der griechische Buchstabe Sigma Σ steht in der Mathematik auch für die Summe) – hier als Summe von medizinisch-ganzheitlicher Theorie und klinischer Praxis in der methodenintegrierenden Anwendung anerkannter leitlinienbestimmter Medizin, Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie. Unterstützend sieht unser Konzept verschiedene fachtherapeutische Behandlungen sowie ein geborgenes Ambiente mit fürsorglicher Pflege vor.

Wegen des erforderlichen hohen Personalschlüssels konnte die klinische Umsetzung erst mit Gründung eines eigenen Klinikums geschehen: ab 2000 in einer Ärztegemeinschaft und ab 2007 im Σ Sigma-Zentrum als Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Das Σ Sigma-Konzept beinhaltet eine interaktive Diagnostik und leitlinienorientierte Behandlung aller psychischer und psycho-somatischen Erkrankungen. Zwischen psychischen und somatischen Erkrankungen gibt es durch neuro-somatische Vernetzungen eine permanente Wechselbeziehung: Natürliche somato-psychische und psycho-somatische Interaktionen erfolgen in diesem Kontext durch Information, Interaktion, Rückkoppelung und Selbststeuerung, zusammengefasst durch eine zirkuläre Interaktion. Analog erfolgt bei jeder medizinischen Behandlung eine zirkuläre Intervention in das bewusste und das unbewusste Erleben eines Menschen, seine somatischen Prozesse und sein soziales Verhalten. Ziel dieser kybernetisch geprägten „Psycho-Somatik“ ist die Aktivierung der Selbstorganisation von Soma und Psyche, auch in umwelt-, familien- und sozialmedizinischer Hinsicht.